Vorderradbremse (ATE FNR)

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Die Faustsattelrahmenbremse FNR wurde beim T4 mit dem V6-Motor AMV in 2000 eingeführt, weil die bisherige Bremse des Typs ATE FN3 den deutlich höheren Fahrleistungen des T4 mit dem V6-Motor nicht mehr gewachsen war. So muss beim V6 beim Abbremsen aus der Höchstgeschwindigkeit ca. 70% mehr Energie umgesetzt werden als beim TDI mit 75 kW (ACV) und immer noch ca. 30% mehr als beim TDI mit 111 kW (AHY).
Es handelt sich um eine gemeinsame Neuentwicklung von VW Nutzfahrzeuge und Conti Teves.

Die Bremse besitzt wie der 'Vorgänger' ATE FN3 innenbelüftete Bremsscheiben. Diese haben jedoch einen größeren Durchmesser (313 mm statt 300 mm) als die 16"-Version der FN3. Um dem sportlicheren Charakter der leistungsstärksten T4 zu unterstreichen, wurde die Fußhebelwerkübersetzung verringert. Dadurch ergibt sich zusammen mit den bremsseitigen Veränderungen ein spontaneres Ansprechen der Bremse bei geringeren Pedalkräften im Antrittsbereich.

Ab Modelljahr wurde diese Bremse auch bei leistungsschwächeren T4 mit 16"-Fahrwerk verbaut. Ob eine FNR verbaut ist, ist an der Ausstattungsnummer (PR-Nummer) 1LB und dem Modelljahr ab 2001 im Fahrzeugdatenträger erkennbar.

Da es bezüglich Funktion und Wartungsarbeiten keine nennenswerten Unterschiede zur ATE FN3 gibt, wird an dieser Stelle für alle weiteren Informationen nur auf den Artikel Vorderradbremse (ATE FN3) verwiesen.