Passfeder

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Allgemeine Informationen[Bearbeiten]

Prinzip der Passfeder
(Wikipedia-Public Domain)

(Quellenangabe für den gesamten Abschnitt)

Eine Passfeder ist ein Maschinenelement aus dem Maschinenbau und wird zur Realisierung einer Welle-Nabe-Verbindung benutzt. Die Verbindung ist formschlüssig und dient zur Übertragung von Drehmomenten (zum Beispiel Antriebswelle - Zahnrad).

Die Passfeder ist ein massives, längliches Metallteil mit rechteckigem Querschnitt, wird in eine entsprechend gefräste Passfedernut in der Welle eingelegt und ragt aus dieser heraus.
Die zugehörige Nabe ist mit einer durchgehenden und geräumten Nut versehen und wird zur Montage axial über die Passfeder geschoben. Die Passfeder trägt durch Formschluss an ihren Flanken. Sie wirkt dadurch als Mitnehmer und überträgt das Drehmoment der Welle auf das anzutreibende Bauteil (im Falle einer Antriebswelle) oder das Drehmoment des antreibenden Bauteils auf die anzutreibende Welle (im Falle einer Abtriebswelle). In axialer Richtung muss das Rad auf der Welle gegen Verschieben gesichert werden. Übliche Formen der axialen Festlegung sind Wellenschulter/Sicherungsring oder Wellenschulter/Nutmutter.


Passfeder im T4[Bearbeiten]

Im T4 wird eine Passfeder insbesondere zur zusätzlichen Fixierung des Zahnriemenrades auf der Kurbelwelle und der Nockenwelle genutzt; im Fall der Kurbelwelle allerdings nur bei den 4-Zylindermotoren.


Quellenangabe[Bearbeiten]

Artikel Passfeder. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Juni 2007, 13:16 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Passfeder&oldid=33150606 (Abgerufen: 19. August 2007, 20:14 UTC)