Coming-Home-Funktion: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei einer Nachrüstung kann man entweder erprobte Eigenentwicklungen diverser Bastler, die häufig auch im Internet angeboten werden, oder fertige Module aus dem Kfz-Zubehör nutzen. Beispiele für eine Eigenentwicklung sind das [[Innenlicht-Steuergerät]] [[ILSG]].<br/>Darüber hinaus bieten viele Nachrüst-Alarmanlagen eine entsprechende Funktionalität.
 
Bei einer Nachrüstung kann man entweder erprobte Eigenentwicklungen diverser Bastler, die häufig auch im Internet angeboten werden, oder fertige Module aus dem Kfz-Zubehör nutzen. Beispiele für eine Eigenentwicklung sind das [[Innenlicht-Steuergerät]] [[ILSG]].<br/>Darüber hinaus bieten viele Nachrüst-Alarmanlagen eine entsprechende Funktionalität.
  
Schaltungstechnisch handelt es sich bei den Eigenentwicklung häufig um eine einfach Monoflop-Schaltung mit dem CMOS-Präzisionstrigger 4538, der flankengesteuert arbeitet, und einem nachgeschaltetem Relais für die Beleuchtung.
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Schaltungstechnisch handelt es sich bei den Eigenentwicklungen häufig um eine einfach Monoflop-Schaltung mit dem CMOS-Präzisionstrigger 4538, der flankengesteuert arbeitet, und einem nachgeschaltetem Relais für die Beleuchtung.
  
  

Aktuelle Version vom 23. März 2012, 07:17 Uhr

Allgemeine Informationen[Bearbeiten]

Als Coming-Home-Funktion bezeichnen einige Autohersteller eine Funktion, durch die beim Abstellen des Autos Teile der Außenbeleuchtung (z.B. Scheinwerfer oder Nebelscheinwerfer) einige Zeit (nach-)leuchten und sich dann automatisch abschalten.

Als Leaving-Home-Funktion wird die Funktion bezeichnet, durch die Teile der Außenbeleuchtung bereits beim Öffnen des Fahrzeuge über eine Zentralverriegelung (ZV) mit Funkfernbedienung (FFB) eingeschaltet werden.

Zweck ist in beiden Fällen in erster Linie, den Weg vom Abstellplatz des Fahrzeuges z.B. zur Haustüre auszuleuchten und damit zu erleichtern.


Funktion[Bearbeiten]

In vielen Fällen wird die Coming-Home- bzw. Leaving-Home-Funktion über die Zentralverriegelung und Zündungsplus (Kl.15) gesteuert:

  • Beim Entriegeln des Fahrzeuges über die ZV wird die Beleuchtung angeschaltet (Beginn Leaving-Home) und beim Verriegeln abgeschaltet (Ende Coming-Home).
  • Beim Einschalten der Zündung wird die Beleuchtung abgeschaltet (Ende Coming- bzw. Leaving-Home), beim Ausschalten der Zündung wird sie eingeschaltet (Beginn Coming-Home).

Ein anderer Ansatz ist eine Aktivierung der Funktion über das Abblendlicht anstelle der Zündung. Hierbei bleibt das Abblendlicht nach Betätigung des Lichtschalters (nach Stellung AUS) eingeschaltet; entweder für eine vorgegebene Zeit oder bis das Fahrzeug über die ZV verriegelt wird.

Sinnvollerweise arbeitet die Coming-Home- bzw. Leaving-Home-Schaltung häufig helligkeitsabhängig, sodass die Beleuchtung nur dann eingeschaltet wird, wenn es draußen auch tatsächlich dunkel ist. Dazu wird ein Lichtsensor ausgewertet.


Nachrüstung im T4[Bearbeiten]

Eine Coming-Home- bzw. Leaving-Home-Funktion war ab Werk nicht verfügbar. Eine Nachrüstung ist aber relativ einfach, weil die erforderlichen Signale bereits in der notwendigen Form (Flanken) vorhanden sind. Auch das Aktivieren der Beleuchtung (z.B. Nebelscheinwerfer oder Scheinwerfer über den Tagfahrlicht-Kontakt) ist beim T4 recht einfach.

Bei einer Nachrüstung kann man entweder erprobte Eigenentwicklungen diverser Bastler, die häufig auch im Internet angeboten werden, oder fertige Module aus dem Kfz-Zubehör nutzen. Beispiele für eine Eigenentwicklung sind das Innenlicht-Steuergerät ILSG.
Darüber hinaus bieten viele Nachrüst-Alarmanlagen eine entsprechende Funktionalität.

Schaltungstechnisch handelt es sich bei den Eigenentwicklungen häufig um eine einfach Monoflop-Schaltung mit dem CMOS-Präzisionstrigger 4538, der flankengesteuert arbeitet, und einem nachgeschaltetem Relais für die Beleuchtung.


Weblinks[Bearbeiten]